Dienstag, 21. Juli 2009

Neulich in der Ladenpassage

Auf Grund irgendeines Jubiläums oder der Neueröffnung eines Hifiladens standen in der Kaufgalerie diverse alte oder besondereFahrzeuge verteilt. Unter anderem auch 3 Käfer von unserem lieben Mariooo.
Und eh jetzt jemand suchen geht, der Laden befindet sich in Zielona Gora, und die Ausstellung ist bereits zu Ende.
Stefano











Stolz wie Oskar...

Mittwoch, 15. Juli 2009

Garbojama 2009 IX Eur. Zlot Milosnikow VW GarBusa

Die letzte Reise führte mich in ferne Polen wo in der schönen Stadt namens Krakau das polnische Bugjam, Garbojama stattfand. Das Treffen selbst ist ein internationales. Stokrotka einer der Organisatoren lud mich bei einem meiner letzten Besuche in Polen persönlich ein und betonte sehr, daß neben den littauischen, holländischen, tchechischen und slovakischen Gästen doch auch Deutsche gern gesehen wären. Die Einladung nahm ich gern an, traf mich mit meinem Tausendsassa-Spezi Mariusz in seinem Heimatort Zielona Gora und wir fuhren zusammen, natürlich nicht mit dem Käfer sondern mit dem VWBus. Die Fahrt selbst war bis auf einen kleinen Unfall mit einem LKW (ja der Bus hat jetzt 2 Beulen in der Heckhaube) und einer defekten Öldruckleitung welche für Herzrasen kurz vor dem Ziel führte wenig spektakulär, und dank der mittlerweile durchgehenden Autobahn auch recht angenehm zu reisen. Die kaputte Leitung bemerkten wir ca. 50km vor dem Ziel, die Ölquelle wurde mit zunehmender Zeit und Weg immer stärker. Jedenfalls erreichten wir mit dann auch noch zusätzlich völlig schwarz verölter Heckpartie das Treffen, auch am Sonntag sah man noch die Spur unserer Ankunft. Geholfen hat ein netter Mann der den Kontakt zu einer Autogaswerkstatt herstellte die die Leitung aus Kupferrohr ungefähr replizierten. Der Einbau war mit verbogenen, geborgten 17er Maulschlüssel nicht so spektakulär und sorgte für Verblüffung da die Reparatur nur ca 5 min dauerte.
Der Platz des Treffens liegt ca 5 Autominuten von der Innenstadt entfernt mitten im Grünen an einem See. Ein Traum. Angereist waren schlußendlich über 300 alte Volkswagen, die weitesten kamen aus Russland und Rumänien. Der Platz ist leider für eine derartige Anzahl Autos zu klein und so kam es zu diversen Staus. Staus anderer Art sorgten für großen Unmut, da der Platz quasi nicht mehr zu Befahren war wurden auch die Toi Tois nicht gereinigt... Ab Samstag war Stau vor dem festen Toilettenhaus. Kulturell wurde einiges geboten, diverse Bands auf einer riesigen Bühne und einige Wettbewerbe sorgten für Kurzweile. Die am Samstag Abend stattfindende Wahl zur Miss Garbojama wurde aber vom Mr. Garbojama absolut in den Schatten gestellt, so einen Spass hatte ich lange nicht vor einer Bühne. Ich hoffe sehr daß unser Turbo-Thomas nächstes Jahr mitkommt und teilnimmt...






Unser TurboLoverEntertainer Mariusz



Alte Bekannte





Zeit für einen ausführlichen Stadtbummel durch die 1000Jahre alte Stadt blieb zum Glück auch genug. Wer die Chance hat dem sage ich nur: unbedingt hin und dort sein mit genügend Zeit. Unzählige Kirchen und alte Häuser, an jeder Ecke ist etwas interessantes zu sehen. Auch die vielen kleinen Cafes...
Und dem der jetzt Angst vor Diebstählen in diesem ach so oft dafür gescholtenen Land hat sage ich folgendes: Das kann in Deutschland genau so passieren; Als wir jedenfalls erschöpft vom Stadtbummel kamen bemerkte ich die nicht verschlossene Tür am Bus: Kurzes Luftholen und Herz aus der Hose heben; nein es hat keiner eingebrochen: ich hab einfach nicht abgeschlossen, und der Bus stand nicht auf einem gut gesicherten Parkplatz sondern in einer ruhigen Seitenstraße mit der Chance für jeden Gangster, aber es fehlte nichts.








Fazit, schöne Reise schönes Treffen, nette Leute aus aller Welt, nächstes mal aber bitte mit ein paar Freunden mehr von hier mehr!!!
Stefano

Donnerstag, 2. Juli 2009

Der Juni 2009


Der Urlaub ruft...







Einige Schnappschüsse da es nicht so viel neues zu bloggen gibt.

Stefano

Montag, 29. Juni 2009

5. Int Volkswagen Veteranentreffen in Hessisch Oldendorf


Hessisch Oldendorf ist eigentlich ein eher bedeutungsloses und nicht sonderlich interessantes Städtchen in Niedersachsen. Die Menschen leben hier wahrscheinlich recht eintönig außer an einem Wochenende alle 4 Jahre. Da ist der Teufel los in der Innenstadt. So viel Verkehr gab es hier zu keiner Zeit.









Traugott Grundmann, ein VW Enthusiast der ersten Stunde verwandelt mit seinem Team die sonst eher schläfrig wirkende Kleinstadt in eine der besten VW Partys der Welt. Angereist wurde dieses Jahr aus über 20 Ländern. Gemeldet waren über 600VW Oldtimer. Wobei die Einladung vor allem Käfern vor Bj. 1957, also Brezel und Ovalfensterkäfern, sowie Bullis bis 67 sowie Karmännern und Sonderkarossen auf VW Fahrgestell oder mit VW Motor aus allen Zeiten gilt. Es waren aber gefühlte 3000 Autos anwesend sicher aber doppelt so viele wie angemeldet. Die Organisation des Treffens war grandios, wenn auch ein umständliches Anmeldeverfahren mit Wartezeiten wie auf einer Behörde und ein schlechter bis fehlender aber groß angekündigter Frühstück - Versorgungswagen auf dem Campingplatz eindeutig Chancen auf Verbesserung verdienen.

Der Zeltplatz selbst lag ruhig außerhalb der Innenstadt war aber selbst zu Fuss schnell zu erreichen.
Traugott Grundmann, der Initiator des berühmten Treffens sammelt seit Jahrzehnten alte VWs und hat eine beträchtliche Collection in einem eigenen kleinen Museum zusammengetragen. Dort wurden auch Führungen von Herrn Björn Schewe einem Mitarbeiter des VW Cassicpartcenters und langjährigem Freund der Familie Grundmann angeboten. Interessant fand ich bei den Ausführungen des Herrn Schewe, daß ein ansehnlicher Teil der Sammlung aus meinem unmittelbaren Umland zu stammen schien. Negativ fiel mir der Militarismus in der Sammlung auf. Aber sehr beeindruckt hat mich der Umstand, daß ein großer Teil der Sammlung sich in sofort benutzbarem Zustand befindet. Die Wartung eines solchen Fuhrparkes bedeutet einen immensen Aufwand.



Björn Schewe ein (ge)wichtiger Kenner alter VWs

Der einzige Scheu Flugplatzschlepper, der andere einzige steht in Mühlbach. Sa


Für viele war der Höhepunkt die Gelegenheit zur Besichtigung des kürzlich wiederentdeckten VW38. Das Fahrzeug wurde vor einigen Wochen in der Nähe von Riga aufgefunden. Es befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem bemerkenswerten Zustand. Der vorn eingebaute Motor und die Achsen stammen vom Wolga oder einem anderem Fahrzeug aus der sowjetischen Produktion. Frontscheibe in zweigeteiltes Heckfenster waren großflächig mit Sapo Teilen bzw Küchenfensterartig verbastelt und das Armaturenbrett stammt auch aus Sowjetischer Produktion. In der Türen befanden sich Ausstellfenster. Was bleibt eigentlich noch übrig werden sich jetzt die meisten jetzt fragen.







Natürlich die Heckhaube und der Rest der Fronthaube, und diese scheinen der Beleg der Originalität zu sein, denn der VW38 hatte an den Anschlüssen zur Karosse richtig eckige Ecken und nicht abgerundete wie die späteren Modelle. Andere Anhaltspunkte wie Aufbau- oder Fahrgestellnummer müssen erst noch repliziert werden. Jedenfalls scheint dieser Überrest eines Käfers der heilige Gral der Käferwelt zu sein, denn besagter Wagen wurde in der Kirche von Hessisch Oldendorf präsentiert. Den Pfarrer war sicher begeistert wie viele Menschen bei diesem Treffen in seiner Kirche waren.
Aber vielleicht legt ja die Blech Manufaktur eine Serie Teile für VW38 auf, dann gibt es beim nächsten Mal mehr solche Autos als je gebaut wurden, beim Hebmüller Cabriolet scheint sich das ja als Trend auch abzuzeichnen. Wir haben jedenfalls das Spiel gespielt: Welcher ist echt? Der unechteste Heb war aber auch für mich der beste; ein Nachbau des Coupe der Familie Hebmüler. Eine Super Arbeit, ich würde gern auch so gut mit Blech umgehen können.

Bei der Ausfahrt stellte die Überquerung der Weser mittels Seil-Fähre den Höhepunkt dar. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Schwimmwagen zu Wasser gelassen und kamen auf dem Flüsschen angerast.





Fazit: ein sehr schönes Treffen, ein Städtchen für ein Wochenende voll im VW Oldierausch, neue Freunde neue Energien und neue Ideen.
Stefano

Mittwoch, 3. Juni 2009

Alltagsfunde

Es muß nicht immer die Jagd nach vergessenen Schätzen sein (siehe einige Beiträge weiter), wenn man nur mit offenen Augen durch die Welt wandelt. Es gibt auch in unserer Umgebung viele, die sich mit interessanten alten Autos befassen und diese auch bewegen...


quasi direkt vor der Haustür


Sonntags auf der Autobahn


Sebso